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Parajuru

Parajuru ist ein kleines Dorf im NordOsten Brasiliens, 120 km von Fortaleza entfernt. Es zählt ca. 6000 Einwohner, davon sind ca. 2300 Kinder.

Der Nordosten ist Brasiliens ärmste Region. Dort ist noch viel des kolonialen Brasilien erhalten. Er ist auch das Gebiet des Landes, in dem der afrikanische Einfluss noch am deutlichsten zu erkennen ist. Es umfasst 18% der Fläche des Landes und besteht aus den Staaten Bahia, Sergipe, Alagoas, Pernambuco, Paraíba, Rio Grande do Norte, Ceará, Piauí und Maranhão. Diese Staaten werden nochmals in das Küstengebiet "Zona da Mata" und den "Sertão - das trockene Landinnere" unterteilt.

Parajuru befindet sich im Bezirk "Ceará"

Auf einer Fläche von 145.693 km² leben etwa 6.500.000 Menschen. Viehzucht und Baumwollanbau bilden die hauptsächlichen Wirtschaftszweige des Bezirkes. Neben Bananen, Kokospalmen, Bohnen und Mais ist hier der Cajúbaum zu Hause. Die auch bei uns als Cashewkerne bekannten Nüsse sind ein wichtiger Exportartikel der Region. Ceará war der erste Bundesstaat Brasiliens, der die hier ohnehin nicht sehr ausgeprägte Sklaverei abschaffte. Die Bevölkerung besteh aus "Morenos" und "Mulatos "(Nachkommen von Weissen und Schwarzen) und "Caboclos "(Nachkommen von Weissen und Indianern).

Herrliche Strände voller Palmen, Sanddünen und Süsswasserlagunen säumen die knapp 560km lange Küste Cearás. Hier verbringt die Jugend der Hauptstadt Fortalezas müssige Wochenenden. In den Dörfern an der Küste betreiben Spitzenklöpplerinnen und Stickerinnen noch immer ihr traditionelles Handwerk.

Karte von Brasilien

Wenn auch Sie Parajuru besuchen möchten, Sich ein eigenens Bild machen möchten, dann treten Sie mit uns in Kontakt.